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History - die Entwicklungsgeschichte meiner Slowflyer-Konstruktionen



Ich habe 1997 mit der Fliegerei in der Halle angefangen. Damals hatte ich nur relativ große Komponenten zur Verfügung, zwei 13 mm Servos, einen 500 mAh Siebenzeller und einen ziemlich schweren Regler. Um diese Komponenten mußte ich jetzt einen Flieger bauen, mit dem das Fliegen in der Halle trotz der schweren Komponenten möglich war. Ich hatte das Glück, daß mir ein befreundeter Modellflieger eine Fläche schnitt - allerdings aus Voll-Styro und dadurch natürlich auch ziemlich schwer. Ich bastelte noch einen Balsarumpf mit Styro-V-Leitwerk dazu. Das Modell flog draußen richtig gut, aber für die Halle war es einfach noch zu schnell. So war das Fliegen in der Halle immer ziemlich stressig und ich habe das Modell einige Male gegen die Wand geflogen.

Die nächste Stufe war ein Modell komplett aus Kohlefaserstäben, mit einer Fläche, die ich mit Frischhaltefolie bespannt hatte. Diesmal hatte ich entsprechend kleine Komponenten zur Verfügung. Nach anfänglichen Problemen mit dem Leitwerk (war zunächst in Stäbchenbauweise und bespannt hergestellt) flog das Modell relativ gut - auch langsam - aber es war für den Antrieb noch viel zu schwer. Das Modell nannte ich "SLOW BEE".

SLOW-BEE
Slow-Bee
Leider liegen mir keine genaueren Informationen über das Modell mehr vor.
Die Spannweite war ca. 80 cm bei ca. 250 g Gewicht; der Antrieb ein Ladenburger Quick 180.

Das nächste Modell wollte ich noch wesentlich leichter bauen und statt dem Hohlprofil sollte wieder ein normales Pofil zum Einsatz kommen, also bot sich die Depron-Untertapete-Bauweise an. Das Modell ähnelt der AKRO-BEE schon sehr, allerdings hat es einen Rumpf aus einer 10er Balsaleiste und keinen Depron-Kastenrumpf wie die AKRO-BEE. Das Modell flog sehr gut, war aber kaum kunstflugtauglich, wahrscheinlich wegen dem selbstgestrickten Profil. Hier ein Foto der LITTLE-BEE:

LITTLE BEE
Little Bee
Die Daten waren ähnlich wie bei der Slow-Bee.
Als Antrieb kam diesmal jedoch ein Ladenburger Quick 200 zum Einsatz.

Die nächste Stufe der "Slowflyer-Evolution" ist die AKRO-BEE. Das Modell ist komplett aus Styro-Depron aufgebaut und besitzt sehr gute Flugeigenschaften. Der Tiefdecker wird von einem Quick 200 Antrieb (N. Ladenburger) angetrieben.

AKRO-BEE
Akro-Bee
Die Akro-Bee war mein erster ausgereifter Slowflyer.
Von diesem Modell gab es die ersten Baukästen.

Mittlerweile sind wir in der BIG BEE angelangt, die große Schwester der AKRO BEE. Das Modell ist fast schon ein Parkflyer, es kann aber noch problemlos in Hallen geflogen werden. Bei einem Meter Spannweite wiegt der Hochdecker 325g und ist mit dem IKARUS-Antrieb fast schon übermotorisiert. 3 Meter Rollstrecke und die Tatsache, daß ich in der Halle kein Vollgas fliegen kann, sprechen für sich. Auf dem Foto ist die ursprüngliche 2-Achs-Version zu sehen (also Steuerung über HR/SR):

BIG-BEE 2-Achs-Version
Big-Bee 2-Achs-Version
Das Foto zeigt die nur über 2 Achsen (HR, SR) gesteuerte Version.

Wegen der guten Motorisierung habe ich dem Modell noch eine Querruderfläche spendiert. Die BIG BEE ist jetzt noch wendiger und läßt sich selbst in kleinen Hallen streßfrei fliegen. Sie ist das ideale "Arbeitstier" für die Halle: Ich habe es geschafft, 3 Balsagleiter hintereinander zu schleppen. Bannerschlepp funktioniert selbstverständlich auch...

>>> Bereit für den 2. Teil ??? HIER geht's weiter !

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