History - die Entwicklungsgeschichte meiner Slowflyer-Konstruktionen
Das nächste Projekt
war der Bau eines Indoor-Funflyers, der ein bisschen an eine Extra 300
S angelehnt ist. Deswegen habe ich das Modell einfach mal FUN EXTRA genannt.
Bei einer Spannweite von 800 mm und einem Gewicht von 300 g war der Prototyp
mit einem Permax 280 BB (5:1 mit 10x4,7" Luftschraube) bereits so gut motorisiert,
dass ein senkrechter Start aus der Hand (siehe Bild !) möglich war.
Rückenflug und Looping waren in der Halle auch kein Problem, allerdings
klappten die Rollen nicht so richtig. Ich baute deswegen eine neue FUN EXTRA
mit
symmetrischem Profil (der Prototyp hatte das E 374).
FUN EXTRA - senkrechter Start aus der Hand
Hier die erste Version der "Indoor-Extra". Ich lasse das Modell einfach bei Vollgas aus der Hand steigen...
Mittlerweile ist die FUN EXTRA ausgereift, Rollen gehen auch wie an einer Schnur gezogen.
Ursache waren zu kleine Querruder und das Profil. Das Modell ist jetzt voll kunstflugtauglich.
Auf der ersten Indoor-DM des DMFV flog ich mit dem Modell spontan mit und konnte ohne vorheriges Training einen 8. Platz erfliegen.
Mit der FUN EXTRA sind Torquerollen und Rollenkreise in der Halle ohne Probleme möglich, einen geübten Pilot vorausgesetzt. Und das alles mit der Standardmotorisierung.
Ich kann sogar behaupten, den ersten Baukasten für einen voll kunstflugtauglichen Slowflyer auf den Markt gebracht zu haben.
FUN EXTRA - entgültige Version
Hier sehen Sie die entgültige Version der FUN EXTRA, wie ich sie auf der DM geflogen habe.
>>> Mehr Infos hier.
>>> Videos von der FUN EXTRA in Action hier.
Hier die EXTRA 330 S in extremer Leichtbauweise.
>>> Hier gibt es mehr Informationen und einen Plan.
26.-28. 04. 2002: 2. Indoor-DM des DMFV in Rothenburg ob der Tauber
Ich hatte kräftig experimentiert und zuerst versucht, einen an ein F3A-Modell angelehnten Slow-Flyer auf die Beine zu stellen, der bestmöglich für das DM-Programm geeignet sein sollte.
Das Modell, wie auf den Bildern zu sehen, wog unter 300 g bei einer Größe von 90 auf 90 cm, einzeln angelenkten, im Profil integrierten Querrudern. Es wurde komplett in Depronbauweise erstellt, wozu ich das Material auf 2 mm herunterschnitt.
Der Antrieb war ein Mini-LRK, 35 Windungen im Dreieck, an 10 x 110er Zellen, die Luftschraube eine abgeformte APC 10x4,7" in Kohle-Hohlbauweise. Die Luftschraube wog so nur 4 statt 12 g ! Das Modell ging damit ohne Probleme senkrecht, allerdings war der Controller (die erste Jeti-Serie) nicht feinfühlig genug für das DM-Programm. Deswegen habe ich kurz vor der DM ein neues Projekt mit dem altbewährten Permax 280 BB gestartet.
F3A-Slowflyer
Mein Versuch, einen F3A-ähnlichen Flieger für die Halle zu entwerfen.
>>> Mehr Bilder: Klicken Sie auf ein Bild, um es zu vergrößern !
Der SLOW MOTION war komplett spanten- und rippenlos aus 3er Selitron aufgebaut. Die Fläche versah ich mit Ausschnitten, die ich mit Kondensatorfolie, wie auf den Bildern zu sehen, bespannte.
So kam ich trotz des recht schweren Permax 280 BB Antriebs und 8 x 250er Zellen auf ein Abfluggewicht von 280 g. Das Modell flog hervorragend. Leider wurden beide DM-Modelle durch einen Autounfall bei der Hinfahrt völlig zerstört.
Ich konnte auf die Schnelle noch ein Modell improvisieren und erreichte damit immerhin noch Platz 4 in der Expertklasse...
SLOW MOTION
Der SLOW MOTION war eine ziemlich perfekte Konstruktion für den Permax-Antrieb.
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Indoor-Saison 2002/2003
Pünktlich zum Saisonbeginn habe ich das bewährte Konzept vom SLOW MOTION übernommen und weiter verbessert, rausgekommen ist dabei SLOW MOTION 2. Das Modell ist im Wesentlichen gleich der ersten Version,
Details wurden verbessert. Mehr auf der Website des SLOW MOTION...